Unicorn me!

Was soll denn das? Eine erwachsene Frau, die einen Blog mit dem Namen „Unicorn Me“ betreibt? Schon wieder jemand, der auf den Marketing-Zug mit den Einhörnern aufspringt? Da ist sie aber reichlich spät dran – mittlerweile sind doch Lamas und Faultiere viel cooler. Außerdem sind Einhörner doch nur was für kleine Mädchen mit rosa Röckchen und Glitzerschuhen.

Das halte ich für ein Gerücht. Einhörner sind für jeden etwas. Für jeden, der nicht im alltäglichen Trott stecken bleiben will. Für jeden, der mehr im Leben erreichen will. Und natürlich auch für die kleinen Mädchen mit rosa Röckchen und Glitzerschuhen.

Einhörner sind allein dadurch schon faszinierend, dass sie seltene und einzigartige Tiere sind. So einzigartig wie jeder einzelne von uns auf seine ganz eigene Weise. Sie bleiben sich selbst treu und befreien sich aus allen Zwängen. Auf ihrem Lebensweg kämpfen sie darum, sich selbst entfalten zu dürfen, auch wenn sie dabei oft gegen den Strom schwimmen müssen.

„Unicorn me“ ist für all jene, die genau das wollen. „Mach mich zum Einhorn!“

Das Einhorn ist das ultimative Symbol für Freiheit. Es ist auf der Suche nach seinem persönlichen Happy Place, genau wie die meisten von uns es auch sind.

Generation Y – wer bin ich wirklich?

Vor allem die sogenannte Generation Y. Auch ich gehöre zu dieser mysteriösen Gruppe Menschen.

Uns wird nachgesagt, dass wir nicht mehr dem Beruf alles andere unterordnen wollen, sondern eine Balance zwischen Arbeit und Familie schaffen wollen und dabei auch noch einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen wollen. Eine Tätigkeit, die uns einerseits erfüllt und andererseits dem größeren Wohl der Gemeinschaft dient. Wir sind als Generation quasi auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Und das macht uns für sämtliche Wissenschaftler, die nicht aus unserer Generation stammen und damit auch nicht unter den gleichen Voraussetzungen aufgewachsen sind, zu einem großen Mysterium.

Wenn man bei Wikipedia nach der Generation Y sucht, liest man, dass sich die diversen Autoren, die über das Phänomen berichteten, über die soziologische Charakterisierung streiten. Manche halten sie gar für einen Mythos, wobei wir wieder beim Einhorn wären. Auch Einhörner sind mythische Wesen und trotzdem sind sie allgegenwärtig.

Keiner hat je ein Einhorn gesehen und trotzdem tauchen diese Tiere in so gut wie jeder Kultur auf. Mal schauen sie eher aus wie Kühe mit einem Horn, mal wie Pferde und manchmal haben sie sogar Flügel.

Sei einzigartig!

Jedes einzelne Einhorn ist einzigartig. Jeder einzelne von uns ist einzigartig. Ob er nun aus der Generation Y stammt oder aus jeder anderen x-beliebigen.

Jeder von uns stellt sich vermutlich mindestens einmal in seinem Leben die Frage, welchen Sinn sein Leben hat. Mit welcher Tätigkeit er sein Leben mit Sinn erfüllen kann. Keiner will sein Leben nutzlos verbringen.

Und keiner sollte in seinem Leben das Gefühl haben, nicht gebraucht zu werden.

Wir haben heutzutage mehr als je zuvor die Möglichkeit uns jeden Tag neu zu erfinden. Wissen wir heute nicht, was wir sein wollen, finden wir es vielleicht mit dem nächsten Online-Kurs heraus. Sind wir heute noch unglückliche Bürohengste, sind wir vielleicht morgen schon die neuen Sternchen am Instagram-Himmel.

Mit diesem Blog bin ich mittlerweile bei meinem Blog Nummer 3 angekommen. Die ersten zwei hab ich aus verschiedenen Gründen angefangen, kurze Zeit geführt und dann wieder aufgegeben. Es hat sich einfach nicht richtig angefühlt. Aber bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei und hier ist er nun.

Unicorn me – für mich, für dich, für alle

Ich will euch auf meiner Reise mitnehmen. Ich will euch erzählen, wer ich bin und was mich ausmacht. Und was ich auf meiner persönlichen Sinnsuche schon so alles erlebt habe, welche Rückschläge ich dabei einstecken musste und was ich noch erleben will. Ich will euch zeigen, dass es nicht schwer ist, ein Einhorn zu sein. Ich will euch aber auch zeigen, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, seinem Weg treu zu bleiben. Aber manchmal muss man das auch gar nicht. Manchmal hat man ein Ziel vor Augen, aber erkennt, dass der Weg, auf dem man sich gerade befindet, nicht der richtige ist. Dann kann man und muss man die Route ändern. Beim Stau auf der Autobahn versucht man ja auch auszuweichen, wenn das schneller geht.

Aber ich möchte auch, dass ihr euch beteiligt. Dass ihr mir zeigt, wie ihr euch eure eigenen Träume erfüllt. Wie ihr an eurem Plan arbeitet und wie ihr eure Ziele erreichen wollt.

Dieser Blog ist ein weiteres Kapitel in meinem eigenen Abenteuer und ich möchte dabei Spaß haben. Und ich möchte diesen Weg eben nicht allein gehen, sondern mit all den anderen Einhornwesen da draußen. Mit den Menschen, die mehr im Leben erreichen wollen. Mit den Menschen, die auf Lamas und Flamingos stehen und ein Herz für Mädchen mit rosa Röckchen und Glitzerschuhen haben. Und mit denen, die noch nicht wissen, dass sie auch dazu gehören, aber die so werden wollen. „Unicorn me!“