Ich habe einen Traum – I have a dream

Ich glaube, jeder von uns hat einen Traum. Einen Traum, wie wir uns unser Leben vorstellen. Bei manchen heißt das, Abitur machen, einen Job finden, heiraten und eine Familie gründen. Andere wollen lieber die Welt bereisen und alles andere ist eher zweitrangig. Wieder andere brennen für Innovationen und gründen Start-Ups um ihre Ideen umzusetzen.

Egal welchen Traum man hat. Egal wie wenig umsetzbar dieser Traum erscheint, es ist nicht unmöglich.

Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen.

Walt Disney

Es gibt wahnsinnig viele erfolgreiche Menschen, die anderen den Rat geben, nie ihre Träume aus den Augen zu lassen. Sie selbst sind nur deswegen jetzt so erfolgreich, weil sie nie daran gezweifelt haben, dass sie ihre Träume Realität werden lassen können. Und wenn sie doch daran gezweifelt haben, dann haben sie sich aber trotzdem nicht davon abbringen lassen, weiter daran zu arbeiten, ihre Ziele zu erreichen.

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser – wie man seinen Traum verwirklicht

Wenn wir unsere Träume verwirklichen wollen, brauchen wir Mut. Mut steht an erster Stelle, um überhaupt anzufangen. Doch viel wichtiger als Mut, ist Ausdauer. Wer beim ersten Hindernis gleich das Handtuch wirft, der kommt nicht weiter. Auf dem Weg wird man oft Hürden begegnen, aber nur wer Durchhaltevermögen beweist, kann diese Hindernisse umschiffen und gelangt letztlich ans Ziel.

Natürlich ist es hart, immer wieder auf neue Probleme zu stoßen. Aber nur so können wir persönlich wachsen, wenn wir uns diesen Problemen stellen und eine Lösung finden.

Ich kann auch die Leute verstehen, die etwas anfangen und irgendwann wieder aufgeben, weil es eben nicht funktioniert. So ging es mir mit dem Thema Network Marketing ja auch. Für mich war das einfach nicht die richtige Option. Doch meinen großen Traum, habe ich deswegen noch lange nicht aufgegeben.

Mein Traum ist es, mein Leben so führen zu können, wie ich mir das vorstelle, ohne Einschränkungen von irgendwelchen Behörden wie dem Arbeitsamt. Ich bin ein Mensch, der wahnsinnig gern verreist und mein Job erlaubt mir zumeist im Winter ausgedehnte Reisen. Wäre da nicht das Arbeitsamt. Die Regelungen beim Arbeitsamt sind mittlerweile so veraltet und überholt, dass ich mich jedes Jahr wieder darüber aufregen muss.

Laut Arbeitsamt kann man sich nur um Jobs bewerben, wenn man vor Ort in Deutschland ist. Deswegen darf man auch, während man arbeitslos ist, maximal 21 Tage (21 Tage inkl. Wochenenden) verreisen, ohne seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu verlieren. Leider ist bei Filmschaffenden der Winter normalerweise die einzige Zeit, in der wir Urlaub machen können. Während Projekten Urlaub zu machen ist einerseits nicht gern gesehen, andererseits aber auch total utopisch. Es funktioniert einfach nicht.

Das Arbeitsamt hält sich da aber lieber an unsere geschätzte Kanzlerin Angela Merkel:

Das Internet ist für uns alle Neuland.

Angela Merkel auf einer Pressekonferenz mit Barack Obama am 19.06.2013

Deswegen ist es mein Traum, aus diesem System zu entkommen. Ich möchte mir aussuchen können, welche Projekte ich mache und wann ich wohin in den Urlaub fahre und wie lange.

Dafür brauche ich ein zweites Standbein. Und das zu finden, ist gar nicht so einfach. Manchmal muss man einiges ausprobieren, um das zu finden, was einem wirklich liegt.

Glaube, dass du kannst und du bist schon halb dort

Der Glaube daran, sein Ziel erreichen zu können und Ausdauer und Durchhaltevermögen zusammen, bringen uns dazu, unsere Träume wahr werden zu lassen.

Ein Freund von mir arbeitet seit vier Jahren an seiner Vision. Er will den Jobmarkt mithilfe einer neuen Software verändern. Es soll den Bewerbungsprozess für alle beteiligten vereinfachen. Statt langwierige Bewerbungen schreiben zu müssen, wird man anhand seiner Qualifikationen und Fähigkeiten mit passenden Jobs gematcht.

Seit knapp zwei Jahren darf ich diesen Prozess begleiten. Ich habe gesehen, was es heißt, für eine Vision zu brennen. Und ich habe miterlebt, wenn er wieder Rückschläge hinnehmen musste.

Gefühlt wurde die Strategie der Firma alle paar Monate über den Haufen geworfen und neu ausgerichtet.

Auch jetzt steht er wieder an einem Punkt, an dem er merkt, dass es so wie es momentan läuft, nicht weitergeht und er dringend etwas verändern muss.

Er war zwischendrin pleite, hat aber nie den Glauben daran verloren, dass seine Vision wahr werden kann. Und auch jetzt lässt er seinen Traum nicht aus den Augen, sondern arbeitet weiter an seinem Erfolg, obwohl in der Zwischenzeit 99% aller anderen mittlerweile aufgegeben hätten.

Und ich bin der festen Überzeugung, dass er es schaffen wird, seinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen. Ich kenne niemanden, der einen so großen Glauben an seine Vision hat und ein so großes Durchhaltevermögen.

Ich hoffe, dass auch ich mich nicht von meinem Weg abbringen lassen werde und nicht aufgebe, bevor ich nicht mein Ziel erreicht habe.

Wie sieht das bei euch aus? Welche Träume habt ihr und arbeitet ihr daran, diese wahr werden zu lassen?

Liebes Unicorn, was hältst du davon?